Rechtliches

Im Folgenden finden Sie Inhalte zu rechtlichen Themen. Wenn Sie Informationen zu diesem Bereich benötigen, senden Sie bitte Ihre Anfrage per E-Mail an info@cityairporttrain.com.

Beförderungsbedingungen

1. Geltende Tarife

1.1. Für die Beförderung von Personen in den Zügen der City Air Terminal Betriebsgesellschaft m.b.H. (nachfolgend auch „CAT GmbH“) auf der Verkehrsverbindung Wien Mitte – Bahnhof Flughafen Wien durch den City Airport Train (nachfolgend auch „CAT“) gelten ausschließlich nachfolgende Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen. Diese Beförderungsbedingungen gelten bei Beförderung von Personen und Reisegepäck durch die CAT GmbH. Wer Anlagen und Züge der CAT GmbH benützt, anerkennt und befolgt damit die Beförderungsbedingungen der CAT GmbH.

1.2. Die CAT GmbH wendet die Tarife gegenüber jedermann in gleicher Weise an. Die CAT GmbH kann jedoch für Zwecke der öffentlichen Verwaltung, für Wohlfahrtszwecke und für den Eisenbahndienst sowie aus kaufmännischer Rücksicht im Einzelfall die Beförderungspreise und die Nebengebühren ermäßigen sowie sonstige Begünstigungen vorsehen.

Die CAT GmbH muss die Ermäßigungen der Beförderungspreise und der Nebengebühren und sonstige Begünstigungen sowie die Aufhebung von Tarifen, die nur für eine bestimmte Zeit gelten, nicht veröffentlichen.

1.3. Tarifwidrige Vereinbarungen berühren nicht die rechtliche Wirksamkeit des Beförderungsvertrages. Die CAT GmbH berechnet die Beförderungspreise und die Nebengebühren auch in solchen Fällen nach den Tarifen.

1.4. Die Tarife werden auf unserer Website (Tarif&Preisdetails) veröffentlicht und können auf Wunsch am Bahnhof Flughafen Wien ausgedruckt zur Verfügung gestellt werden bzw. kann dort in die Tarife Einsicht genommen werden.

1.5. Alle Fahrpreise verstehen sich inklusive Umsatzsteuer.

2. Fahrausweise

2.1. Im City Airport Train gelten ausschließlich Fahrausweise der CAT GmbH.

2.2. Fahrausweise anderer Betreiber, Verkehrsgesellschaften oder Verkehrsverbünde werden nur dann anerkannt, wenn die Benützung durch die City Air Terminal Betriebsgesellschaft m.b.H ausdrücklich erlaubt ist.

2.3. Fahrausweise für die Beförderung von Personen im City Airport Train können bei besonders gekennzeichneten Fahrausweisautomaten, über das Internet (www.cityairporttrain.com), bei ausgewählten Bahnhofskassen der ÖBB in Österreich oder direkt im Zug erworben werden.

2.4. Der Reisende muss bei Fahrtantritt einen gültigen Fahrausweis haben; oder direkt im Zug beim Eisenbahnbediensteten gegen Aufpreis einen Fahrausweis erwerben.

2.5. Auf Fahrausweisen mit begrenzter Gültigkeit ist diese vermerkt.

2.6. Ein Fahrausweis ist nur übertragbar, sofern er nicht auf Namen lautet und die Fahrt nicht angetreten wurde.

2.7. Der Reisende hat bei der Übernahme des Fahrausweises zu prüfen, ob dieser seinen Angaben entsprechend ausgefertigt ist.

2.8. Personen mit eingeschränkter Mobilität

2.8.1. Personen mit eingeschränkter Mobilität benötigen für ihre Reise eine gültige Fahrkarte.

2.8.2. Personen mit eingeschränkter Mobilität erhalten bei Vorliegen der nachstehenden Voraussetzungen 50 % Ermäßigung auf City Airport Train Standard-Einzeltickets und Standard Returntickets.

2.8.2. Um das Angebot nutzen zu können, benötigen Personen mit eingeschränkter Mobilität einen Österreichischen Behindertenpass oder Schwerkriegsbeschädigtenausweis mit folgenden Angaben:

  • Angabe des Behinderungsgrads von mindestens 70 % oder
  • Eintrag "der/die InhaberIn des Passes kann die Fahrpreisermäßigung nach dem Bundesbehindertengesetz in Anspruch nehmen."

2. 8.4. Für Blinde gilt als Berechtigung ein Blindenausweis, ausgestellt durch den Blindenverband.

2.8.5. Begleitperson bzw. Assistenzhund reisen bei entsprechendem Vermerk im Behindertenpass gratis mit.

2.8.6. Das Ticket ist direkt im Zug beim Eisenbahnbediensteten  durch Vorweis des  Österreichischen Behindertenpass oder Schwerkriegsbeschädigtenausweis ohne Aufpreis zu erwerben.

Bei Inanspruchnahme eines ermäßigten Tickets kann die CAT GmbH die Einsicht in die Unterlagen verlangen, aus denen die Voraussetzung für die Inanspruchnahme einer Fahrpreisermäßigung ersichtlich ist. Wird diese Einsicht verweigert, so hat der Reisende keinen Anspruch auf die Fahrpreisermäßigung.

2.9. SMS – Ticket – Versand

2.9.1. Der Nutzer muss für die Nutzung des SMS-Ticket- Versands das Ticket rechtzeitig erwerben und bei der Kontrolle durch die Eisenbahnbediensteten ein gültiges Ticket vorweisen können.

2.9.2. Das Ticket auf dem betriebsbereiten Handy ist zu Kontrollzwecken bei der Fahrt bzw. in den Betriebsanlagen ständig mitzuführen und auf Verlangen dem Personal des Verkehrsunternehmens vorzuzeigen und das Handy ggf. zu Kontrollzwecken auszuhändigen.

2.9.3. Der Nutzer ist für die Betriebsbereitschaft des Handys, für die notwendige Vorsorge gegen Missbrauch sowie für die Anzeige des vollständigen Textinhaltes des Tickets verantwortlich.

2.9.4. Tickets auf dem Handy sind nicht übertragbar. Zu Kontrollzwecken kann ein Lichtbildausweis verlangt werden.

2.9.5. Kann ein gültiges Ticket bei der Ticketkontrolle aufgrund eines technischen Defekts (Handyversagen jeglicher Art oder fehlerhafte Internetverbindung) nicht erbracht werden,  wird dies als Fahrt ohne gültiges Ticket nach den Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen geahndet.

3. Fahrpreise

3.1. Für die Beförderung ist der in den Tarifbestimmungen festgesetzte Fahrpreis zu zahlen.

4. Annahme ausländischer Zahlungsmittel

4.1. Ausschließliches Zahlungsmittel in Österreich ist der Euro zu 100 Cent.

5. Vorverkauf

5.1. Fahrausweise für den City Airport Train werden frühestens 9 Monate vor dem 1. Gültigkeitstag im Vorverkauf ausgegeben. Die Gültigkeitsdauer der Fahrausweise ist abhängig von der Fahrkartengattung und der Art des gewählten Vertriebswegs. Sie wird zudem am Fahrausweis vermerkt.

6. Geltungsdauer der Fahrausweise

6.1. Beim Fahrausweisautomaten gelöste CAT Single Tickets gelten für 24 Stunden, CAT Return Tickets für 30 Tage und CAT 10 Fahrten Karten für 12 Monate, jeweils ab dem Ausgabezeitpunkt.

6.2. Im Internet gelöste CAT Fahrausweise gelten 6 Monate ab Kaufdatum.

6.3. Im Zug beim Eisenbahnbediensteten gelöste Single CAT Fahrausweise gelten ausschließlich am Ausgabetag und nur für die aktuelle Fahrt. Im Zug gelöste Return Tickets sind 30 Tage gültig.

7. Prüfen der Fahrausweise

7.1. Ungültige Fahrausweise und Ausweise, die nach den Tarifen als ungültig anzusehen sind, können eingezogen werden.

7.2. Teilt ein Reisender unaufgefordert mit, dass er keinen gültigen Fahrausweis hat, so erhebt die CAT GmbH neben dem Fahrpreis einen Zugverkaufs-Zuschlag in der Höhe von EUR 2,00.

7.3. Bei Inanspruchnahme eines ermäßigten Tickets ist dem Eisenbahnbediensteten nach Aufforderung die Ermäßigungsberechtigung vorzuweisen. Kann der Reisende keine Ermäßigungsberechtigung vorweisen, so hat er den Differenzbetrag auf ein reguläres Ticket aufzuzahlen.

7.4. Besitzt der Reisende keinen gültigen Fahrausweis und weigert sich dieser einen Fahrausweis im Zug zu erwerben, so erhebt die CAT GmbH von ihm ein erhöhtes Beförderungsentgelt in der Höhe von EUR 100,00.

7.5. Der Reisende ist bei nachträglicher Bezahlung des erhöhten Beförderungsentgelts verpflichtet, seine Identität mittels amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen und der CAT GmbH seine Wohnadresse mitzuteilen. Der Reisende hat den vorgeschriebenen Gesamtbetrag binnen einem Monat  auf das von der CAT GmbH bekannt gegebene Konto zur Einzahlung zu bringen oder begründeten Einspruch – schriftlich oder via e-mail – an die City Air Terminal Betriebsgesellschaft m.b.H., Kundenservice, Postfach 1, 1300 Wien-Flughafen (E-Mail: info@cityairporttrain.com) zu richten, widrigenfalls die Forderung ohne weitere Zahlungserinnerung (2. Mahnung) an ein Inkassobüro zur Einforderung übergeben wird.

8. Buchungsänderungen und Stornierung

8.1. Eine Änderung der Buchung für den City Airport Train ist nicht möglich.

8.2. Eine Stornierung der Buchung für den City Airport Train ist unter den Voraussetzungen gemäß Pkt. 10 möglich.

9. Haftung bei Ausfall und Verspätung eines Zuges, sowie bei Anschlussversäumnis

9.1. Fährt ein Zug verspätet ab, kommt er verspätet an oder fällt er aus, so hat der Reisende – sofern nachstehend nicht anders festgelegt – grundsätzlich keinen Anspruch auf Entschädigung.

9.2. Der Reisende hat Anspruch auf Entschädigung, wenn er aufgrund Ausfall, Verspätung oder Versäumnis des Anschlusses seine Reise nicht am selben Tag fortsetzen kann oder eine Fortsetzung unter den gegebenen Umständen am selben Tag nicht zumutbar ist. Die Höhe einer Entschädigung ist mit Euro 50,00 (inkl. USt) für eine erforderliche Taxibenützung und mit Euro 80 (inkl. USt.) für eine erforderliche Übernachtung begrenzt. Der Reisende ist jedoch verpflichtet, vorrangig zumutbare alternative öffentliche Verkehrsmittel zu benützen. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität werden auch jene Kosten, die notwendig waren und die Höchstbeträge der Entschädigung übersteigen, ersetzt. Davon unberührt bleiben die Bestimmungen unter Pkt 11 hinsichtlich der Fahrpreisentschädigung für Jahreskarten-Inhaber.

9.3. Eine Entschädigung ist jedoch ausgeschlossen, sofern die Zugverspätung bzw. der Zugausfall auf folgende Ursachen zurückzuführen ist: außerhalb des Betriebes liegende Umstände, die das Eisenbahnverkehrsunternehmen trotz Anwendung der nach der Lage des Falles gebotenen Sorgfalt nicht vermeiden und deren Folgen es nicht abwenden konnte; ein Verschulden des Fahrgastes; ein Verhalten einer dritten Person, welches das Eisenbahnverkehrsunternehmen trotz Anwendung der nach der Lage des Falles gebotenen Sorgfalt nicht vermeiden und dessen Folgen es nicht abwenden konnte.

9.4. Der Fahrgast hat jedoch Anspruch auf Erstattung gemäß den folgenden Bestimmungen: 

Wird aufgrund einer Zugverspätung der Anschluss an einen anderen Zug versäumt, fällt der Zug ganz aus oder hat der Zug mehr als sechzig Minuten Verspätung, kann der Reisende  entweder auf die Weiterfahrt verzichten und eine anteilsmäßige Erstattung des Fahrpreises beantragen und gegebenenfalls seine unentgeltliche Rückbeförderung samt Hand- und Reisegepäck mit dem nächsten geeigneten Zug zum Fahrtantrittsbahnhof beanspruchen oder seine Fahrt fortsetzen.

9.5. Eine Entschädigung oder Erstattung nach Punkt 9.2. bzw. Punkt 9.4. erfolgt nach folgenden Bedingungen. Der Reisende hat einen schriftlichen Antrag an die CAT GmbH – Office Park, Postfach 1, 1300 Wien – Flughafen, Austria – zu richten. Dem Antrag sind das Ticket sowie allfällige zur Erstattung bzw. Entschädigung erforderlichen Belege – wie etwa Taxirechnung – im Original beizulegen. Die Entschädigung oder Erstattung erfolgt wahlweise mittels Gutschein (Ticket) oder Gutschrift (Überweisung). Letzteres wird jedoch nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch hin vorgenommen; der Reisende hat hierzu der CAT GmbH seine Bankverbindung bekannt zu geben. Sämtliche Ansprüche sind erloschen, wenn sie nicht innerhalb von 6 Monaten geltend gemacht werden. Die Frist beginnt mit dem auf den Ablauf folgenden Tag.

10. Fahrpreiserstattung

10.1. Versäumt ein Reisender die Abfahrt, so hat er keinen Anspruch auf Entschädigung, er hat jedoch Anspruch auf Erstattung nach Ziffer 10.2.

10.2. Die CAT GmbH erstattet dem Inhaber des Fahrausweises innerhalb der Geltungsdauer gegen Rückgabe des Fahrausweises den Fahrpreis, sofern er den Fahrausweis nicht oder nur teilweise ausgenützt hat. Die Erstattung erfolgt nach folgenden Modalitäten: Der Reisende hat einen schriftlichen Erstattungsantrag an die CAT GmbH – Office Park, Postfach 1, 1300 Wien-Flughafen, Austria - zu richten. Diesem Erstattungsantrag ist das ungenützte Ticket im Original beizulegen.

10.3. Die Erstattung des Fahrpreises erfolgt grundsätzlich mittels unbarer Refundierung durch Ausstellung eines Ersatztickets. Im Fall der Barrefundierung werden 15 % des Fahrkartenpreises, mindestens jedoch EUR 5,00, als Bearbeitungsgebühr vom Erstattungsbetrag abgezogen. Sofern der Fahrausweis aus Gründen, die die CAT GmbH zu vertreten hat, nicht oder nur teilweise ausgenutzt worden ist, kann auf ausdrücklichen Kundenwunsch hin wahlweise auch eine Barrefundierung gebührenfrei mittels Gutschrift (Überweisung) erfolgen; in diesem Fall hat der Reisende der CAT GmbH seine Bankverbindung bekannt zu geben.

10.4. Für alle Fahrkarten gilt, dass Erstattungsbeträge unter EUR 4,00 nicht zur Auszahlung gebracht werden.

10.5. Fahrpreis-Rückerstattungen von Fahrausweisen, die in einem Reisebüro ausgestellt wurden, dürfen von der CAT GmbH nicht erstattet werden. Es wird auf die fahrausweisausgebende Stelle verwiesen.

10.6. Das City Ticket Wien für die Fahrt mit den Wiener Linien ist von einer Erstattung ausgeschlossen.

11. Fahrpreisentschädigung Jahreskarten

11.1. Fahrgäste, die über eine namentlich auf ihre Person ausgestellte und nur sie zur Benützung berechtigende Jahreskarte verfügen, und denen während deren Geltungsdauer wiederholt Zugverspätungen oder Zugausfälle widerfahren, haben Anspruch auf eine Entschädigung nach Maßgabe folgender Modalitäten: Nichterreichen des Pünktlichkeitsgrades, welcher mit 95% Pünktlichkeit gesetzlich festgelegt ist, während der Gesamtlaufzeit der Jahreskarte in mindestens einem Geltungs-Monat.

11.2. Der durchschnittliche Pünktlichkeitsgrad wird monatlich auf der Website des Unternehmens kommuniziert. Züge gelten dann als unpünktlich, wenn sie mehr als 5 Minuten Verspätung gegenüber dem aktuell gültigen Fahrplan aufweisen.

11.3. Wird der festgelegte durchschnittliche Pünktlichkeitsgrad von 95% in einem Monat unterschritten, erhalten Inhaber einer Jahreskarte pro monatlich nicht erreichtem Pünktlichkeitsgrad 10% des berechneten Wertes einer Monatskarterückerstattet. Der sich ergebende Gesamtbetrag wird dem Fahrgast einmal im Jahr unaufgefordert  auf das im Vorhinein von diesem bekanntgegebene Konto gutgeschrieben.

11.4. Eine Entschädigung ist jedenfalls ausgeschlossen, sofern die Nichterreichung des Pünktlichkeitsgrades auf Zugverspätungen und Zugausfälle auf folgende Ursachen zurückzuführen ist:

  • außerhalb des Betriebes liegende Umstände, die das Eisenbahnverkehrsunternehmen trotz Anwendung der nach der Lage des Falles gebotenen Sorgfalt nicht vermeiden und deren Folgenes nicht abwenden konnte; 
  • ein Verschulden des Fahrgastes;
  • ein Verhalten einer dritten Person, welches das Eisenbahnverkehrsunternehmen trotz Anwendung der nach der Lage des Falles gebotenen Sorgfalt nicht vermeiden und dessen Folgen es nicht abwenden konnte.

11.5. Alle anderen Berechtigungsausweise sowie der Werksverkehr sind von einer Entschädigung ausdrücklich ausgenommen.

12. City Check In

12.1. Das Lösen eines Fahrausweises für den City Airport Train berechtigt den jeweiligen Inhaber des Fahrausweises, sich und sein Reisegepäck  am City Check- In Wien Mitte bei ausgewählten Fluglinien einzuchecken. Die für den City Check-In jeweils verfügbaren Fluglinien finden sich auf der Website der CAT GmbH. Der City Check- In ist – vorbehaltlich anders lautender Bestimmungen der Fluglinie – frühestens 24 Stunden und spätestens 75 Minuten vor Abflug möglich.

13. Beförderungsleistung

13.1. Die CAT GmbH befördert Reisende und Reisegepäck nicht, sofern die Beförderung durch Umstände verhindert wird, die die CAT GmbH nicht abwenden und denen sie auch nicht abzuhelfen vermag.

13.2. Die CAT GmbH kann bei besonderen kaufmännischen, betrieblichen oder örtlichen Umständen die Beförderung von Reisenden sowie die Annahme und die Beförderung von Reisegepäck vorübergehend aussetzen. Diese Maßnahmen treten frühestens mit der Bekanntmachung in Kraft.

13.3. Die CAT GmbH kann Reisende und Reisegepäck bei vorübergehenden Störungen des Eisenbahnbetriebes mit Straßenfahrzeugen und anderen Verkehrsmitteln befördern oder befördern lassen.

13.4. Die CAT GmbH befördert Kinder bis 5 Jahre nur, sofern sie begleitet werden. Als Begleitpersonen sind nur Personen zugelassen, die fähig sind, diese Tätigkeit auszuüben; darüber entscheiden die Eisenbahnbediensteten.

13.5. Die CAT GmbH kann Personen, die die vorgeschriebene Ordnung oder die zu ihrer Aufrechterhaltung getroffenen Anordnungen der Eisenbahnbediensteten nicht beachten oder die aufgrund ihres Zustandes oder ihres Verhaltens stören, von der Beförderung ausschließen. Diese Personen haben keinen Anspruch auf Erstattung des Fahrpreises, der Nebengebühren und der sonstigen Kosten oder auf Entschädigung.

13.6. Die CAT GmbH kann für bestimmte Reisende, wie Reisende mit kleinen Kindern oder Personen, deren Mobilität eingeschränkt ist, Plätze bereithalten. Andere Reisende dürfen diese Plätze nur einnehmen, sofern sie von Reisenden, für die sie bereitgehalten werden, nicht beansprucht werden.

13.7. Personen ohne gültigen Fahrausweis und ohne Reiseabsicht dürfen in einem zur Abfahrt bereitstehenden Zug nicht verweilen. Die CAT GmbH erhebt von Personen, die dieses Verbot nicht beachten, EUR 100.

14. Gepäckbeförderung im City Airport Train

14.1. Der Reisende kann Gepäck unentgeltlich im Zug mitnehmen und an den vorgesehenen Stellen unterbringen. Er hat die Anordnungen der Eisenbahnbediensteten über die Unterbringung des Handgepäcks zu beachten.

14.2. Reisende haben nach Verfügbarkeit der Airlines die Möglichkeit deren Gepäck im City Air Terminal  in Wien Mitte einzuchecken. Im City Air Terminal in Wien Mitte als Fluggepäck eingecheckte Gepäckstücke gelten nicht als Reisegepäck im Sinne des Österreichischen Eisenbahn- Personen- und Reisegepäcktarif (ÖPT). Die Regelungen des ÖPT sind auf diese Gepäckstücke nicht anwendbar.

14.3. Das Reisegepäck geht mit dem Einchecken in die Gewahrsame derjenigen Fluglinie über, die den Transport des Passagiers vom Flughafen Wien zur nächsten Destination übernimmt. Die CAT GmbH übernimmt den Gepäcktransport zwischen Wien Mitte und dem Flughafen Wien im Namen und auf Risiko der jeweiligen Fluglinie.

14.4. Die CAT GmbH schließt jegliche Haftung gegenüber dem Fahrgast für im City Air Terminal eingechecktes Gepäck aus. Diesbezügliche Ansprüche sind ausschließlich gegenüber der jeweils transportierenden Fluglinie geltend zu machen.

14.5. Die Mitnahme von Fahrrädern oder sonstigen größeren Sportgeräten (z.B. Schi, Surfbretter u.ä.), sowie von sperrigen, übergroßen Gegenständen in den Zügen ist nach Maßgabe der vorhandenen Kapazitäten im Zug gestattet. Im Zweifelsfall entscheidet über die Zulässigkeit der Mitnahme eines Gepäckstückes der Eisenbahnbedienstete. Dieser ist berechtigt, die Beförderung von derartigen Sportgeräten bzw. von sperrigen, übergroßen Gegenständen nach Maßgabe der vorhandenen Kapazitäten abzuweisen.

14.6. Der Passagier ist dafür verantwortlich, dass durch die Beförderung weder die Sicherheit des Zuges, noch die der anderen Passagiere gefährdet, und dass weder andere Passagiere verletzt, noch Gegenstände (wie z.B. anderes Gepäck) oder Einrichtungen des Zuges beschädigt werden.

14.7. Die Mitnahme von Fahrrädern, größeren Sportgeräten (z.B. Schi, Surfbretter u.ä.), sowie von sperrigen, übergroßen Gegenständen erfolgt kostenlos.

14.8. Der Reisende kann kleine, ungefährliche, in Behältnissen untergebrachte, lebende Tiere, die nicht durch Tiergattung etc. andere Reisende belästigen könnten, im Zug mitnehmen. Die Behältnisse müssen so beschaffen sein, dass Verletzungen und Verunreinigungen von Personen sowie Beschädigungen und Verunreinigungen von Zugwagen ausgeschlossen sind.

14.9. Der Reisende kann jedoch Hunde, die nicht in Behältnissen untergebracht sind, mitnehmen, sofern diese mit angelegten bisssicheren Maulkörben entweder getragen oder am Boden kurz an der Leine gehalten werden. Der Reisende darf kranke Tiere in Zugwagen nicht mitnehmen.

14.10. Der Reisende darf Gegenstände, die stören oder Schaden verursachen können, nicht mitnehmen. Reisende, die in Ausübung des öffentlichen Dienstes oder aufgrund von Gesetzen oder einer verwaltungsbehördlichen Genehmigung eine Schusswaffe tragen, sind davon ausgenommen.

14.11. Kann der Inhaber von Gepäckstücken bzw. anderen Gegenstände nicht ermittelt werden, so kann die CAT GmbH unter Beiziehung von einem Zeugen, die Gegenstände von der Mitnahme als Handgepäck ausschließen.

14.12. Der Reisende hat alle mitgenommenen Gegenstände und Tiere selbst zu beaufsichtigen und für eine ordnungsgemäße Verwahrung der Gegenstände und Tiere zu sorgen. Die CAT GmbH haftet für einen Schaden an Gegenständen und Tieren, die der Reisende selbst zu beaufsichtigen hat, nur bei Verschulden der CAT GmbH.

Der Reisende haftet für den Schaden, der durch Gegenstände oder Tiere entstanden ist, die er mitgenommen hat, sofern sie laut diesen Bestimmungen nicht mitgenommen werden dürfen. Für den Schaden, der durch andere Gegenstände oder Tiere entstanden ist, die er mitgenommen hat, haftet er, sofern er nicht beweist, dass dieser Schaden auf ein Verschulden der Eisenbahn oder eines Dritten oder auf Umstände zurückzuführen ist, die der Reisende nicht vermeiden und deren Folgen er nicht abwenden konnte.

15. Meinungsverschiedenheiten

15.1. Meinungsverschiedenheiten zwischen Reisenden und Eisenbahnbediensteten in Angelegenheiten der Beförderung behandelt der diensthabende Shiftleader.

16. Haftung der CAT GmbH für ihre Leute

16.1. Die CAT GmbH haftet für ihre Bediensteten und für andere Personen, deren sie sich bei der Ausführung der Beförderung bedient.

16.2. Besorgen Eisenbahnbedienstete oder andere Personen auf Verlangen eines Reisenden Tätigkeiten, die der CAT GmbH nicht obliegen, so gelten sie als Beauftragte dessen, für den sie tätig sind.

16.3. Schadenersatz: Die CAT GmbH haftet im Zusammenhang mit Buchungen bzw. Reservierungen aller Art nur für grob fahrlässiges oder vorsätzliches, schuldhaftes Verhalten.

17. Verlorene und zurück gelassene Gegenstände

17.1. Für verlorene und / oder zurückgelassene Gegenstände im City Airport Train und auf Eisenbahnanlagen der CAT GmbH übernimmt die CAT GmbH keine Haftung. Für die Entgegennahme von verlorenen bzw. zurückgelassenen Gegenständen im City Airport Train und auf Eisenbahnanlagen der CAT GmbH bzw. für diesbezügliche Fundmeldungen ist das Fundbüro am Flughafen Wien (Tel.: +43(0)1/7007/29360, Mail: fundbuero@viennaairport.com) zuständig. Die Behandlung von Fundgegenständen erfolgt vom Fundbüro am Flughafen Wien nach den Bestimmungen des ABGB in der jeweils gültigen Fassung bzw. nach den Statuten des Fundbüros am Flughafen Wien. Öffnungszeiten Fundbüro Flughafen Wien täglich 9:00 - 12:00; 12:45 - 17:00 Uhr.

18. Nichtraucherzonen – Nichtraucherzüge

18.1. Rauchen ist im City Airport Train  sowie im gesamten Bahnhofsbereich ausnahmslos nicht gestattet.

18.2. Die CAT GmbH erhebt von Reisenden, die ein Rauchverbot nicht beachten 100;- Euro. Die CAT GmbH ist zudem berechtigt, für Schäden die sich aus der Nichtbeachtung des Rauchverbots ergeben und über den genannten Betrag hinausgehen, nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts Ersatz zu fordern.

19. Gebühren für die Reinigung und Instandsetzung von Anlagen, Betriebsmitteln und Ausrüstungsgegenständen

19.1. Bei Verunreinigung von Anlagen, Betriebsmitteln und Ausrüstungsgegenständen der CAT GmbH ist die CAT GmbH berechtigt, vom Verursacher eine Reinigungsgebühr in der Höhe von EUR 100 einzuheben.

19.2. Im Fall von Beschädigungen bzw. Entwendungen von Anlagen, Betriebsmitteln und Ausrüstungsgegenständen der CAT GmbH werden die dadurch entsprechend angefallenen Kosten dem Verursacher in Rechnung gestellt.

20. Schlussbestimmungen

20.1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Tarif und Beförderungsbestimmungen ganz oder zum Teil unwirksam sein oder nachträglich unwirksam werden, so wird die Rechtswirksamkeit der übrigen Regelungen hiervon nicht berührt. An Stelle der unwirksam gewordenen Bestimmungen gilt eine Regelung, die dem beabsichtigten Zweck der unwirksamen wirtschaftlich am nächsten kommt. Dies gilt ebenso für allfällige Regelungslücken.

20.2. Der zwischen dem Reisenden und der CAT GmbH geschlossene Beförderungsvertrag sowie die Tarif- und Beförderungsbestimmungen unterliegen österreichischem Recht. Als ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen Tarif und Beförderungsbestimmungen, auch über die Gültigkeit der Tarif und Beförderungsbestimmungen selbst, wird, soweit dies gesetzlich zulässig ist, das sachlich zuständige Gericht in Wien vereinbart.

20.3. Die CAT GmbH behält sich vor, die gegenständlichen Beförderungsbedingungen im Bedarfsfall abzuändern. Die Änderungen treten nach Veröffentlichung in Kraft und werden von der CAT GmbH gemeinsam mit einer Zusammenfassung der jeweils wichtigsten Änderungen sowie mit den bis zu einem Jahr alten Fassungen der Bedingungen online auf www.cityairporttrain.com bekannt gegeben.

 

Stand: Mai 2016

Tarifbestimmungen

Unentgeltliche Beförderung

Blinde, Menschen mit Behinderung im Rollstuhl, Schwerkriegsbeschädigte oder generell Personen, die in ihrem Österreichischen Behindertenpass (bzw. in einem gleichwertigen Dokument anderer Staaten) den Vermerk „Der Inhaber des Passes bedarf einer Begleitperson“ eingetragen haben, können eine Begleitperson und/oder einen Assistenz-Hund unentgeltlich bei Ihrer Fahrt als Ihren persönlichen Assistenzbedarf mitnehmen. Die zu begleitende behinderte bzw. mobilitätseingeschränkte Person muss in Besitz eines gültigen Fahrausweises sein.

Kundmachung und Geltung

Die Tarife treten frühestens mit Ablauf des Tages der Veröffentlichung in Kraft. Erhöhungen der Beförderungspreise oder der Nebengebühren oder Erschwerungen der Beförderungsbedingungen treten jedoch frühestens mit Ablauf des 6. Tages nach der Veröffentlichung in Kraft. Diese Frist beginnt am Tag nach der Veröffentlichung zu laufen und gilt nicht für ermäßigte Tarife. Werden offensichtliche Fehler berichtigt, so treten diese Berichtigungen mit Ablauf des Tages der Veröffentlichung in Kraft.

Die CAT GmbH wendet die Tarife gegenüber jedermann in gleicher Weise an. Die CAT GmbH kann jedoch für Zwecke der öffentlichen Verwaltung, für Wohlfahrtszwecke und für den Eisenbahndienst sowie aus kaufmännischer Rücksicht im Einzelfall die Beförderungspreise und die Nebengebühren ermäßigen sowie sonstige Begünstigungen vorsehen.

Die CAT GmbH muss die Ermäßigungen der Beförderungspreise und der Nebengebühren und sonstige Begünstigungen sowie die Aufhebung von Tarifen, die nur für eine bestimmte Zeit gelten, nicht veröffentlichen.

Tarifwidrige Vereinbarungen berühren nicht die rechtliche Wirksamkeit des Beförderungsvertrages. Die CAT GmbH berechnet die Beförderungspreise und die Nebengebühren auch in solchen Fällen nach den Tarifen.

Die Tarife werden auf unserer Website (Tarif&Preisdetails) veröffentlicht und können auf Wunsch am Bahnhof Flughafen Wien ausgedruckt zur Verfügung gestellt werden bzw. kann dort in die Tarife Einsicht genommen werden.

Alle Fahrpreise verstehen sich inklusive Umsatzsteuer.

Reisegepäck

Tiere, die die in den Beförderungsbestimmungen festgelegten Bedingungen erfüllen, werden kostenlos befördert. Ebenso ist die Mitnahme von Fahrrädern, größeren Sportgeräten (z.B. Schi, Surfbretter o.Ä.) sowie von sperrigen, übergroßen Gegenständen kostenlos. Maßgeblich dafür ist jedoch die vorhandene Kapazität im Zug. Im Zweifelsfall entscheidet über die Zulässigkeit der Mitnahme eines Gepäckstückes bzw. eines Tieres der Train Attendant.

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City Air Terminal Betriebsgesellschaft m.b.H. (CAT GmbH)

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Im Fall des Lösens eines Fahrausweises für den City Airport Train erhebt und verarbeitet die CAT GmbH die von Ihnen zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten und nutzt diese für die Erfüllung und Abwicklung des erteilten Auftrages.

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Stand: Mai 2012

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ISO Zertifizierung

CAT - iso9001 Zertifizierung CAT - eutransport Zertifizierung

In Übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen wurde die CAT BetriebsgesmbH gem. ISO 9001:2008 sowie SMS gem EisbG § 39 bez. EU Richtlinie 2004/49/EG unter Berücksichtigung der Bewertungskriterien gem. Anhang II der VO 1158/2010 EU zertifiziert.

Fahrgastrechteverordnung

Seit 1. Juli 2013 (Datum des In Kraft Tretens des Eisenbahn-Beförderungs- und Fahrgastrechtegesetz EisbBFG BGBl.I Nr.40/2013)  können Sie, wenn Sie Inhaber einer CAT-Jahreskarte sind, Fahrpreisentschädigungen für Verspätungen von Zügen bei uns geltend machen.

Die Pünktlichkeit und Verlässlichkeit des City Airport Train ist unserer oberste Priorität. Wir haben uns daher dazu verpflichtet, bei unseren Zügen ab Mai 2011 einen durchschnittlichen Pünktlichkeitsgrad von 97% zu erreichen. Bei uns gelten Züge als unpünktlich, die mehr als 3 Min. Verspätung gegenüber dem aktuell gültigen Fahrplan aufweisen. Darüberhinaus werten wir alle Züge, die ausfallen, als unpünktlich.

Der durchschnittliche Pünktlichkeitsgrad wird ab sofort monatlich hier kommuniziert. Sie können daher laufend beobachten, welcher durchschnittliche Pünktlichkeitsgrad derzeit gegeben ist.

Unterschreiten wir den festgelegten durchschnittlichen Pünktlichkeitsgrad von 97% ganzjährig (also jedes Monat), bekommen Sie als Inhaber einer Jahreskarte aliquot den Wert für einen Monat der Jahreskarte rückerstattet. Unterschreiten wir den festgelegten durchschnittlichen Pünktlichkeitsgrad von 97% in einem Monat, bekommen Sie als Inhaber einer Jahreskarte 10% des Wertes für einen Monat der Jahreskarte automatisch rückerstattet.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die Bearbeitung und damit die Auszahlung Ihrer Ansprüche bis zu 4 Wochen in Anspruch nehmen kann.

An die Schlichtungsstelle der Schienen-Control GmbH, der unabhängigen Regulierungsbehörde im Schienenverkehr, können Sie sich wenden, wenn Sie mit unserer Entscheidung über Ihre Ansprüche auf eine Fahrpreisentschädigung nicht einverstanden sind. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der Website der Schienen-Control GmbH.

Allfällige Anliegen richten Sie bitte an

Schienen-Control GmbH
Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte

Bereich Bahn
Linke Wienzeile 4/1/6
1060 Wien

Per Fax: +43 1 5050707 - 180

http://www.apf.gv.at/de/beschwerde-bahn-apf.html

Unsere Pünktlichkeitswerte im Vergleich:

Monat Pünktlichkeit in % / Wert 2015 Pünktlichkeit in % /  Wert 2016
Jänner           99%            99,6%
Februar           98,1%              99,8%
März           98,9%           99,0%
April           98,3%           99,5%
Mai           98,8%           99,4%
Juni           99,1%           99,2%
Juli             97,2%           99,6%
August           97,8%           99,7%
September           98,3%  
Oktober           97,6%  
November           98,1%  
Dezember           98,1%  


Passagiere, die mit der Entscheidung des Dienstleisters CAT nicht einverstanden sind, finden hier weitere Informationen: http://ec.europa.eu/odr

Eisenbahnschutzvorschriften

Gesamte Rechtsvorschrift für Eisenbahnschutzvorschriften, Fassung vom 07.08.2015

Langtitel

Verordnung der Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie über den Schutz auf Eisenbahnanlagen und in Schienenfahrzeugen (Eisenbahnschutzvorschriften – EisbSV) StF: BGBl. II Nr. 219/2012

Präambel/Promulgationsklausel

Aufgrund des § 47c des Eisenbahngesetzes 1957 – EisbG, BGBl. Nr. 60, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 50/2012, wird verordnet:

Geltungsbereich

§ 1.

(1) Diese Verordnung gilt für alle Eisenbahnen (Haupt- und Nebenbahnen, Straßenbahnen, An-schlussbahnen und Materialbahnen) gemäß § 1 EisbG in der jeweils geltenden Fassung und bestimmt das zum Schutze der Eisenbahnanlagen, des Betriebes einer Eisenbahn, des Betriebes von Schienenfahrzeu-gen auf einer Eisenbahn und des Verkehrs auf einer Eisenbahn gebotene Verhalten der Bahnbenützenden.

(2) Bahnbenützende im Sinne dieser Verordnung sind Fahrgäste und Personen, die Fahrgäste be-gleiten oder abholen, sowie alle sonstigen Personen, die sich nicht für Zwecke der Abwicklung des Be-triebes oder des Verkehrs der Eisenbahn auf Eisenbahnanlagen oder in Schienenfahrzeugen aufhalten (zB Güterverkehrskunden, Reinigungspersonal, Bauarbeiter von Nicht-Eisenbahnunternehmen).

Verhalten innerhalb der Eisenbahnanlagen

§ 2.

(1) Eisenbahnanlagen dürfen – außer von den in den §§ 3 und 4 genannten Personen – nur an den hiefür bestimmten Stellen betreten werden; das sind solche, die dem allgemeinen Verkehrsgebrauch dienen oder diesen ermöglichen, wie zB Bahnsteige, Zu- und Abgänge, insbesondere schienengleiche Bahnsteigzugänge, Über- und Unterführungen, Warteräume, Sanitäranlagen, Parkplätze und Eisenbahn-kreuzungen; im Übrigen ist das Betreten von Eisenbahnanlagen verboten.

(2) Der Aufenthalt

  1. im durch Bahnsteigkante und Bodenmarkierung (Warnstreifen) gekennzeichneten Gefahrenraum sowie
  2. auf Bahnsteigen von Haupt- und Nebenbahnen, die über keinen durch Bodenmarkierungen (Warnstreifen) gekennzeichneten Gefahrenraum verfügen,ist auf jenes Ausmaß zu beschränken, das nach dem Anhalten von Zügen und vor dem Türschließwarn-signal oder der Abfertigungsansage für das Aus- und Einsteigen notwendig ist.

(3) Bei schienengleichen Bahnsteigzugängen hat sich der Bahnbenützende zu vergewissern, dass ein gefahrloses Überqueren der Gleise möglich ist und dieselben so schnell wie möglich zu überqueren.

(4) Absperrungen oder das Verbotszeichen „Zutritt für Unbefugte verboten“ gelten als Verbot, die Gleise zu überschreiten, wenn diese Absperrungen oder Gefahrenhinweise vor, zwischen oder nach den Gleisen angebracht sind.

(5) Das Betreten von Eisenbahnanlagen an den hiefür bestimmten Stellen (gemäß Abs. 1) und der Aufenthalt dort innerhalb der öffentlich kundgemachten Sperrzeiten, sind verboten.

(6) Abweichungen von den Bestimmungen der Abs. 1 bis 5 sind zulässig, wenn solche im Einzelfall durch Eisenbahnaufsichtsorgane angeordnet wurden, die sich überzeugt haben, dass diesen Anordnungen gefahrlos und unverzüglich nachgekommen werden kann (zB infolge technischer Gebrechen, Betriebsstö-rungen oder von Unfällen).

(7) Abs. 1 bis 5 gilt nicht für

  1. Angehörige von Einsatzorganisationen und sonstige Hilfskräfte im Zuge eines Hilfseinsatzes oder Bundesrecht konsolidiert
  2. Personen, die sich mit ausdrücklicher Zustimmung des Eisenbahnunternehmens im nicht dem allgemeinen Verkehrsgebrauch dienenden Bereichen aufhalten sollen, wenn durch betriebliche Maßnahmen und vor Ort anwesende geschulte Eisenbahnbedienstete ein gefahr-loses Betreten gewährleistet wird.

Verhalten der im § 47 Abs. 2 EisbG genannten Personen

§ 3.

(1) Die Organe der im § 47 Abs. 2 EisbG genannten Behörden, die durch diese Behörden be-stellten Sachverständigen, sowie die Angehörigen des Österreichischen Bundesheeres dürfen Eisenbahn-anlagen ohne Erlaubniskarten nur betreten, wenn und solange dies zur Ausübung ihrer Dienstobliegen-heiten erforderlich ist.

(2) Die in Abs. 1 genannten Personen haben beim Betreten von Eisenbahnanlagen, soweit dies mit der Ausübung ihrer Dienstobliegenheiten vereinbar ist, nachstehende Bedingungen zu beachten:

  1. vorherige Verständigung des Eisenbahnunternehmens von der beabsichtigten Betretung des Gefahrenraumes von Gleisen;
  2. sofern von einem Eisenbahnbediensteten auf sichere Verkehrswege hingewiesen wird, sind diese zu benützen;
  3. zur besseren Erkennbarkeit ist eine geeignete, der Bestimmung des § 102 Abs. 10 des Kraftfahrgesetzes 1967, BGBl. Nr. 267, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 116/2010, entsprechende Warnkleidung mit weiß retroreflektierenden Streifen zu tragen.

Besondere Erlaubnis zum Betreten von Eisenbahnanlagen

§ 4.

(1) Ein Eisenbahnunternehmen darf Erlaubniskarten zum Betreten von Eisenbahnanlagen nur Personen ausstellen, die die für Eisenbahnbedienstete erforderliche Ausbildungen für das Betreten von Gefahrenräumen nachweislich abgeschlossen haben.

(2) Inhaber von Erlaubniskarten haben beim Betreten von Eisenbahnanlagen zu beachten:

  1. sofern vorhanden, sind ausschließlich die gemäß den örtlichen Richtlinien ausgewiesenen innerbetrieblichen Verkehrswege, die dazu dienen, Gebäude, Betriebsanlagen oder Arbeitsplätze sicher zu erreichen, zu benützen;
  2. der Gefahrenraum von Gleisen darf nur in unabdingbaren Fällen betreten werden;
  3. Zur besseren Erkennbarkeit ist eine geeignete, der Bestimmung des § 102 Abs. 10 des Kraftfahrgesetzes 1967, BGBl. Nr. 267, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 116/2010, entsprechende Warnkleidung mit weiß retroreflektierenden Streifen zu tragen.

Besondere Gefahrenbereiche

§ 5.

Bei Hochspannungsanlagen ohne geeignete, isolierende Schutzvorrichtung ist vom Körper sowie den mitgeführten Gegenständen ein Schutzabstand einzuhalten, sofern nicht zweifelsfrei festgestellt wurde, dass diese Hochspannungsanlagen nicht unter Spannung stehen und geerdet sind.

Verhalten der Bahnbenützenden

§ 6.

(1) Innerhalb der Eisenbahnanlagen ist ein den Betrieb einer Eisenbahn, den Betrieb von Schienenfahrzeugen auf einer Eisenbahn und den Verkehr auf einer Eisenbahn störendes Verhalten verboten. Insbesondere ist verboten, unbefugt

  1. Eisenbahnanlagen, eisenbahntechnische Einrichtungen und Schienenfahrzeuge zu bedienen, zu verwenden, zu beschädigen, zu besteigen oder zu verunreinigen;
  2. Gegenstände auf die Fahrbahn zu legen;
  3. sonstige Fahrthindernisse anzubringen;
  4. Weichen umzustellen;
  5. Fahrleitungsschalter zu betätigen;
  6. missbräuchlich Sicherheits- oder Noteinrichtungen zu verwenden, Alarm oder Signale zu geben.

(2) Das Betreten von Eisenbahnanlagen ist, mit Ausnahme der hiefür bestimmten Stellen, nur mit einer vom Eisenbahnunternehmen ausgestellten Erlaubniskarte gestattet.

(3) Bahnbenützende haben den dienstlichen Anordnungen der Eisenbahnaufsichtsorgane, sofern diese den nach § 30 Abs. 2 EisbG ausgestellten Ausweis vorweisen, umgehend Folge zu leisten.

(4) Bahnbenützende haben sich bei Benützung der Eisenbahnanlagen und der Schienenfahrzeuge so zu verhalten, wie es die Sicherheit und Ordnung des Betriebes der Eisenbahn, des Betriebes von Schienenfahrzeugen auf der Eisenbahn, des Verkehrs auf der Eisenbahn sowie die Rücksicht auf andere gebieten. Hiebei sind die vom Eisenbahnunternehmen nach den Bestimmungen der Kennzeichnungsverordnung, BGBl. II Nr. 101/1997, kundgemachten Hinweise sowie die mit Lautsprechern oder Anzeigeeinrichtungen erteilten Anordnungen, zu beachten. Bahnbenützende haben sich im Bedarfsfall an die Eisen-bahnbediensteten zu wenden oder sich gekennzeichneter Kommunikationsmittel zu bedienen. Insbesondere ist verboten,

  1. auf schienengleichen Bahnsteigzugängen zu verweilen;
  2. sich
  1. im durch Bahnsteigkante und Bodenmarkierung (Warnstreifen) gekennzeichneten Gefahren-raum oder
  2. auf Bahnsteigen von Haupt- und Nebenbahnen, die über keinen durch Bodenmarkierungen (Warnstreifen) gekennzeichneten Gefahrenraum verfügenaufzuhalten, soweit dies nicht nach dem Anhalten von Zügen und vor dem Türschließwarnsignal oder der Abfertigungsansage für das Aus- und Einsteigen notwendig ist;
  1. sich aus Schienenfahrzeugen hinauszulehnen;
  2. Tiere, die andere Bahnbenützende gefährden, behindern oder belästigen können, mitzunehmen; Hunde dürfen nur angeleint und mit Beißschutz versehen transportiert werden; ausgenommen hievon sind Hunde für Menschen mit Sehbehinderung; sonstige Heimtiere sind in bisssicheren Behältnissen zu befördern;
  3. gefährliche Gegenstände mitzunehmen, zB nicht verpackte Sägen, Beile, Glasscheiben oder gela-dene Schusswaffen;
  4. Rettungs- und Fluchtwege, Zugänge zu Aufzügen, Fahrtreppen oder Fahrsteige zu verstellen oder zu versperren;
  5. Fahrräder und andere Fahrzeuge außerhalb der dafür vorgesehenen Flächen abzustellen;
  6. Verstellen von oder unberechtigtes Verweilen auf Einrichtungen, die für Menschen mit Behinderung vorgesehen sind, wie Zugangsrampen, taktilen Blindenleitsystemen.

(5) Bahnbenützende dürfen nur an den dazu bestimmten Stellen und nur an der dazu bestimmten Seite der Schienenfahrzeuge ein- und aussteigen. Insbesondere ist auch verboten, Schienenfahrzeuge bei Haupt- und Nebenbahnen abseits von Bahnsteigen, Straßenbahnen außerhalb von Haltestellen zu verlas-sen.

(6) Solange sich ein Schienenfahrzeug in Bewegung befindet, ist das Öffnen der Außentüren des Schienenfahrzeuges, das Betreten der Trittbretter und das Verweilen auf ungesicherten offenen Plattformen sowie das Ein- und Aussteigen verboten.

(7) Es ist verboten, Gegenstände aus dem Schienenfahrzeug zu werfen.

(8) Nicht-öffentliche Eisenbahnübergänge dürfen nur von den hiezu Berechtigten und nur unter den vom Eisenbahnunternehmen aus Sicherheitsgründen vorzuschreibenden Bedingungen benützt werden.

(9) Ausnahmen von den Verboten gemäß Abs. 1 bis 8 sind zulässig, wenn solche im Einzelfall durch Eisenbahnaufsichtsorgane angeordnet wurden, die sich überzeugt haben, dass diesen Anordnungen gefahrlos nachgekommen werden kann.

(10) Die in § 3 Abs. 1 genannten Personen sind von der Einhaltung der Bestimmungen der Abs. 1 bis 7 ausgenommen, soweit dies zur Ausübung der Dienstobliegenheiten erforderlich ist. Staatliche Sicherheitsorgane dürfen darüber hinaus Schusswaffen im geladenen Zustand auch dann mit sich führen, wenn dies zur Ausübung der Dienstobliegenheiten nicht erforderlich ist.

§ 7. Zuwiderhandlungen gegen die Gebots- und Verbotsbestimmungen dieser Verordnung sind nach § 162 Abs. 1 EisbG strafbar.

§ 8. Diese Verordnung tritt mit 1. September 2012 in Kraft.

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